Bestimmt hatte auch Disney manchmal Angst davor, seine Träume nicht realisieren zu können. Gerade, wenn wir etwas von ganzem Herzen wollen, kann uns Kritik ins Mark treffen oder uns lähmen. Mit diesem Format lernen wir einen hilfreichen Umgang mit Feedback zu unseren Träumen und wir erkennen, dass Träume an Kritik wachsen können.

Zielgruppe: NLP-Master, Coaching

Thema: Angst vor Kritik verlieren

Von A nach B:

• A: Ich habe Angst vor Kritik, weil ich meine Träume in Gefahr sehe. (= Ebene IV, Glaubenssätze, Ebene III, innere Strategien)

• B: Ich bin offen für Kritik, denn ich weiß, dass sie meine Träume nicht beeinflussen (= Ebene IV, Glaubenssätze, Ebene III, innere Strategien)

• Ressource: Dissoziiertes Selbst (= Ebene V) + Ressource von Ebene IV

Evidenz (»wie können die Anwender der Übung den Erfolg überprüfen?«)

• A: Angst vor Kritik und Angst in Kritiksituationen, daraus folgend Flucht oder Angriff (II)

• B: Gelassenheit bei Kritik (III) + adäquater Umgang hiermit in Kritiksituationen (II)

• Evidenz-Ebene: III + II

Übungsdesign: Disney + Phobietechnik (die Phobietechnik wird in Disney integriert)

Caution: Hier folgt auf den Träumer ganz bewusst der destruktive Kritiker!

1. Problem bestimmen: Welches Problem möchtest du lösen? Hier: Angst in Kritiksituationen

2. Traum bestimmen: Was ist dein Traum? Welchen Traum möchtest du schützen?

3. Bodenanker aufschreiben und auslegen

  • Träumer
  • Kritiker
  • Realist

4. Träumer ankern: Stelle dich auf den Bodenanker des Träumers. Lasse alle Bilder, die du zu deinem Traum hast aufkommen, höre alles, was es zu hören gibt. Folge dem Lauf deiner Gedanken und erlebe alle Gefühle in dieser Situation. Dann gehst du in eine Meta-Position.

5. Kritiker dissoziiert: Du blickst auf den Bodenanker “Kritiker”. In welcher Kritiksituation hast du starke Angst oder unangenehme Gefühle erlebt und du möchtest dies ändern? (darauf achten, dass die Person noch nicht in die Situation einsteigt).

6. Realisten ankern: Gehe nun auf den Bodenanker “Realist”. Denke an eine Situation in deinem Leben, in der du sorgfältige Überlegungen angestellt hast, wie du auf eine Kritik/Konflikt reagieren sollst. Lasse Bilder aufkommen, höre alles, was es zu hören gibt. Folge dem Lauf deiner Gedanken und erlebe alle Gefühle in dieser Situation.

7. Träumer einnehmen: Gehe in die Position des Träumers und lasse deinen Ideen sprudeln. Träume und lasse deine Gedanken los wie in einem Brainstorming. Mach deinen Traum richtig groß, je fantasiereicher, desto besser. Dann gehst du in die Meta-Position.

8. Kritik dissoziiert hören: Du blickst nun wieder auf die Kritiksituation. Stell dir vor, jemand hat sie gefilmt und du siehst dich selbst als du kurz davor stehst kritisiert zu werden. Du kannst dich so weit entfernt sehen, wie du willst oder in schwarz/weiß. Du kannst dir auch gedanklich eine Plexiglaswand aufbauen, wenn dir das hilft, Beobachter zu bleiben.

Vielleicht werden in diesem Film Sätze gesagt wie: Willst du das wirklich? Sollst du das? Das wird nichts! Das kannst du nicht! Fehlt da nicht was? Da sehe ich eine Million Schwachstellen! Nützt das jemandem? Das schaffst du niemals allein! Was hätten denn andere davon, dich zu unterstützen? Ich würde das anders machen! Und wozu das ganze überhaupt?  

9. Realisten einnehmen: Du gehst nun auf den Bodenanker “Realist” und stellst sorgfältige Überlegungen dazu an, wie du auf Kritik reagieren kannst. Denke darüber nach, was genau der Kritiker meint und sammle so viele Informationen wie möglich. Du kannst zu dem Ergebnis kommen:

  • dass es stimmt, was der Kritiker sagt
  • dass es teilweise stimmt
  • dass die Kritik gar nicht mit deinen Erfahrungen übereinstimmt

Entscheide dann, was du tun willst:

  • bedanken
  • entschuldigen
  • höflich zurückweisen
  • eigene Absicht mitteilen
  • eine Verhaltensänderung für die Zukunft erwägen

10. Träumerposition einnehmen: Gehe in die Position des Träumers und lasse deinen Ideen sprudeln. Beziehe diesmal das Gelernte aus der Kritik mit in deinen Traum ein und spüre, wie er daran wächst. Träume und lasse deine Gedanken los wie in einem Brainstorming. Mach deinen Traum richtig groß, je fantasiereicher, desto besser. Dann gehst du in die Meta-Position.

11. Eine Ressource für die Kritiksituation finden: Welche Fähigkeit könnte dir noch helfen, Kritik anders zu erleben?

12. Ressource vergegenwärtigen lassen und ankern: Wann in deinem Leben hattest du diese Ressource schon einmal zur Verfügung? Was siehst du, was hörst du, was fühlst du?

13. Kritiksituation assoziieren + Ressource: Und nun stelle dir vor, du könntest in einen laufenden Film einsteigen. Der Film über die Kritiksituation beginnt wieder und diesmal fühlst du dich dabei aber ganz [Ressource]. Du machst dir bewusst, dass du die Ressource zur Verfügung hast. Willst du das wirklich? Sollst du das? Das wird nichts! Das kannst du nicht! Fehlt da nicht was? Da sehe ich eine Million Schwachstellen! Nützt das jemandem? Das schaffst du niemals allein! Was hätten denn andere davon, dich zu unterstützen? Ich würde das anders machen! Und wozu das ganze überhaupt?  

14. Realisten einnehmen: Du gehst nun auf den Bodenanker “Realist” und stellst sorgfältige Überlegungen dazu an, wie du auf Kritik reagieren sollst. Denke darüber nach, was genau der Kritiker meint und sammle so viele Informationen wie möglich. Du kannst zu dem Ergebnis kommen:

  • dass es stimmt was der Kritiker sagt
  • dass es teilweise stimmt
  • dass die Kritik gar nicht mit deinen Erfahrungen übereinstimmt

Entscheide dann, was du tun willst:

  • bedanken
  • entschuldigen
  • zurückweisen
  • eigene Absicht mitteilen
  • eine Verhaltensänderung für die Zukunft erwägen

15. Future Pace: Kannst du dir vorstellen, dass du in der nächsten Zeit nocheinmal in eine solche Situation kommen wirst? Wie fühlt sich das an und wie wirst du dich verhalten?